DEUTSCH:

Diethild Meier lebt in Berlin und arbeitet als freiberufliche Tanzschaffende in unterschiedlichen kollaborativen Konstellationen und kreativen Positionen. Ihr Interesse gilt den vielfältigen Arten und Weisen wie der Körper Sinn macht, also als sensorisches, affektives und bewusstes Medium Bezug und Beziehung zwischen dem Selbst und der Welt herstellt – geleitet von der Neugierde, was uns bewegt und wie wir uns gegenseitig bewegen, und in der Hoffnung, dass die Arbeit mit Intimität und Begegnung einen Beitrag leisten kann um gesellschaftliche Missstände, wie zum Beispiel soziokulturelle Hierarchien, Xenophobie oder normative Körperbilder, zu überwinden.

Diethild studierte Tanz, Choreografie und Kontext am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (BA 2015). Als Tänzerin und kreative Interpretin arbeitet sie seit 2015 mit Lina Gómez (TRÄUMEREI DES VERSCHWINDENS, 2015; STAUB, 2016; CHAO VAZADO, 2017 und A PASSO DI MULO, 2018+2020) und wirkte u.a. in Stücken von Isabelle Schad, Anna Aristarkhova, Zufit Simon und Anna Till mit. Seit Ende 2018 arbeitet sie mit Mirjam Gurtner (SKINNED, 2019; FIGURES, 2020; sit stand lie / push pull stroke (PLAY I), 2020).

Im Jahr 2018 erhielt sie die Einstiegsförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und entwickelte ihre choreografische Recherche OPEN END mit Unterstützung der Tanzfabrik Berlin und dem Inter Arts Center Lund (Schweden). 

Sie arbeitete als Produktionsleiterin für Asaf Aharonson (DELIGHT – PART II, 2019) und für Gretchen Blegen (beyond beyond, 2019) und als Dramaturgin für Nir Vidan (GLASS, 2020). Seit Anfang 2020 kuratiert sie zusammen mit Julek Kreutzer das A.PART-Festival im ada Studio Berlin.

Diethild hat einen professionellen Hintergrund als Fotografin (Diplom an der Fachhochschule Dortmund, 2008) und Filmemacherin und arbeitete mehrere Jahre als Dokumentarfilmregisseurin, Drehbuchautorin und Cutterin in Barcelona. Neben ihrer Tätigkeit als Tanzschaffende dokumentiert sie seit 7 Jahren den zeitgenössischen Tanz in Berlin durch Fotografie- und Videoarbeiten.



ENGLISH:


Diethild Meier lives in Berlin and works as a freelance dancer in various collaborative constellations and creative positions. She is interested in the manifold ways in which the body makes sense, i.e. as a sensory, affective and conscious medium establishing a relationship and relation between the self and the world - guided by curiosity about what moves us and how we move each other, and hoping that working with intimacy and encounter can contribute to overcoming social ills such as socio-cultural hierarchies, xenophobia or normative body images.


Diethild studied dance, choreography and context at the Inter-University-Center for Dance Berlin (BA 2015). Since 2015, she works as a dancer and creative interpreter with Lina Gómez (Träumerei des Verschwindens, 2015, STAUB, 2016, Chao Vazado, 2017 and A PASSO DI MULO , 2018+2020) and worked on pieces by Isabelle Schad, Anna Aristarkhova, Zufit Simon and Anna Till. 

Her choreographic research OPEN END was supported by the Einstiegsförderung 2018, Tanzfabrik Berlin, Kulturhaus Stenkrossen (Sweden) and the Inter Arts Center Lund (Sweden).

Diethild has a professional background as a photographer and film maker. She graduated from the University for Applied Sciences Dortmund in 2008 with a degree in photography and design and worked for several years as a photographer, documentary film director, script writer and editor in Barcelona. 

In addition to working as a dance maker, she documents contemporary dance in Berlin for the the past 7 years through photography and video.

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